Energie-Sparfahrt im Hyundai IONIQ-Hybrid

Unser "Al Mundy" startete mit dem Hyundai IONIQ-Hybrid auf einen Energie-Sparfahrt gen Osten und nutzte die Zeit für einen Ausflug mit seiner Frau. Geplant war einen Ausflug mit einer Gesamtstrecke von geplant ca. 900 km zu bewältigen und den Hybridmodus des Fahrzeugs dafür auszunutzen um sparsam zu Reisen. Wir möchten die Alltagstauglichkeit von hybriden Fahrzeugen aufzeigen.

Es war ein Sparversuch mit dem neuen Hyundai IONIQ-Hybrid um zu beweisen, dass dieser Wagen die geplante Strecke von Wolfenbüttel über Halle, Leipzig, Dresden, Meißen, Lübbenau, Berlin, Potsdam und zurück nach Wolfenbüttel mit nur einer Benzintankfüllung auskommt. Anzumerken ist, dass der IONIQ-Hybrid einen Tank mit nur 45 L Fassungsvermögen hat. Technisch hat der Wagen einen Benzinmotor mit 105 PS (4-Zylinder, 77 KW) plus 2 Elektromotoren zu je umgerechnet 36 PS an den Hinterrädern.

Tag der Abreise

Damit alles mit rechten Dingen zugeht und unser Mundy nicht zwischendurch nachtankt, haben wir den Tank durch die TÜV Nord Gruppe Wolfenbüttel mit alten AU-Plaketten versiegeln lassen.

Nach dem Pressetermin rollte er elektrisch vom Parkplatz und machte sich auf die Reise in Richtung Harz. Hier ist sein Reisebericht und sein Fazit.

Reise

Am Tag seiner geplanten Reise gab das Wetter alles und sorgte für Dauerregen. Somit wurde die ursprüngliche Route über Semmenstedt nach Halle/Leipzig geändert und er fuhr über die Autobahn in Richtung Wernigerode. In der Nähe von Blankenburg wurde die Bundesstraße verlassen, um auf der Landstraße weiter zur wunderschönen Glasmanufaktur in Derneburg zu fahren.

Baustellenstrapazen

Nachdem der Regen heftiger wurde, beschlossen wir die Landstraße schnellstens zu verlassen. Fuhren dann die Bundesstraße Richtung Halle/Leipzig, mit einigen Baustellen weiter. Höhe Bernburg mussten wir ein ca. 6 km langes Autobahnteilstück in Richtung Magdeburg zurückfahren. Sehr viele Baustellen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen auf bis zu 60 km/h.

Ankunft in Leipzig & Besuch Mückenschlösschen

In Leipzig besuchten wir dann das "Mückenschlösschen", ein immer aktives, kulturell-orientiertes Restaurant, dass ganzjährig einen interessanten Angebotskalender für Augen, Ohren, Geist und vorallem  Magen und Genussfreuden ausmacht.

Von Leipzig nach Dresden

Inzwischen hatte ich herausgefunden, dass die größte meiner Meinung beste "Energie-Bilanz bei ca. 127 km/h per Tempomat zu verzeichnen ist! Aber der Fahrer eines solchen Wagens muss sich auf das "Auto einlassen" und den Energiefluss beobachten. Es ist schon toll, wenn der Wagen 127 km/h fährt und links im Tachobereich zwischen 4 und 5 grüne Balken der Bilanz aufleuchten. Und wenn dann ein merklich schnellerer Wagen im  Rückspiegel erscheint, geht man einfach zwischen zwei auf der rechten Seite der Autobahn fahrende Fahrzeuge. Das Auto bremst alleine ab ohne, dass der Fahrer eingreift und richtet dabei die Geschwindigkeit nach dem vorausfahrenden Wagen aus. 

Bremst der Wagen selbstständig ab, leuchten die blauen Balken unter den grünen Balken voll auf, das Zeichen EV leuchtet grün auf und der E-Motor schaltet sich zu bzw. lädt die Batterie. Ein Zeichen das jetzt die Batterie voll versorgt wird. Auf der rechten Seite des Tachos leuchten die weißen Ladebalken auf. Wenn der Fahrer nicht ausweicht, fährt der Wagen artig hinter dem Vorausfahrenden her. Sollte der Vorausfahrende langsamer werden, fährt der IONIQ wie Ferngesteuert hinterher oder bremst voll ab. Wenn ich die Spur verlasse, beschleunigt der IONIQ ohne das ich das Gaspedal trete auf die einst gewählte Geschwindigkeit zurück. Wieder volle Energieanzeige.

Ideale Geschwindigkeitsbereiche sind, bei voller oder gutgefüllter Batterie, 78 bis 94 km/h; 117 bis 127 km/h aber auch noch, je nach Lage der Straße 132 km/h. Ich hab verschiedene Tachostellungen versucht im Bild festzuhalten. Siehe Foto`s Energie-Ausbeute bei 122 km/h.

Toll, wenn man von der Autobahn abfährt, bremst, die Energiebilanz zeigt sich auf dem Tacho-Sichtfeld, der E-Motor läuft schon bei ca. 107 km/h kurzzeitig mit. Die blauen und grünen Balken leuchten auf. In der Stadt läuft der Wagen dann auf E-Betrieb, wenn er sich kurz abmeldet, ganz kurz mit wenig Druck auf das Bremspedahl und schon zeigt sich wieder der Einsatz des E-Motors!

Ankunft und Aufenthalt in Dresden

In Dresden versuchten wir einige Aufnahmen zu machen, so z.B. an der Frauenkirche, in der Nähe der Semperoper. Wir aßen kurz zu Mittag und fuhren in Dresden noch um die Altstadt und an der Elbe entlang.

Von Dresden nach Meißen

Von Dresden ging es dann nach Meißen zum Weingut Mariaberg, dass Herrn Bormann besonders am Herzen liegt, weil er mit der Inhaberin einer Braunschweigerin persönlich verbunden ist bzw. Herr Holger Bormann als Geschäftsführer der Mittelstandsvereinigung Wolfenbüttel mit Braunschweig sehr verbunden ist. Außerdem besuchten wir den prachtvollen Bau des Parkhotel Meißen. Einb außergewöhnliches Haus mit einem besonderem flair. Zum Abschied übergab mir ein Mitarbeiter des Weingutes eine Flasche mit besonderem Inhalt für den Chef!

Auf in die deutsche Hauptstadt

Dann setzten wir die Fahrt über Landstraße bis zur Autobahn Richtung Berlin fort. Unterwegs viele Baustellen mit den üblichen Beschränkungen. In Berlin am Kurfürstendamm / Höhe Wielandstraße geparkt. Das Hotel war ein nicht ganz so glanzvoller Griff, aber das Abendessen versöhnte uns.

Tag 2 der Tourist

Am anderen Tag fuhren wir bei strömendem Regen, manchmal die Hand nicht vor Augen gesehen und schnelllaufenden Scheibenwischer zur Straße unter den Linden, suchten einen Weg das Auto vor guter Kulisse abzulichten. Im Regierungsviertel hatten wir dann Glück und nahe der Siegessäule.

Rückfahrt nach Wolfenbüttel

Der Straßenzustandsbericht der geplanten Rückfahrt über Potsdam und Brandenburg musste geändert werden. Wir fuhren auf der A2 nach Helmstedt und machten nahe Ziesar eine kleine Pause und setzten unsere Reise nach Wolfenbüttel fort.

Die Stunde der Wahrheit

In Gegenwart eines Agenturmitarbeiters und einigen Zuschauern, die auf diese Aktion aufmerksam geworden sind, zerschnitt Björn Bormann mit einem Taschenmesser die 3 Siegel - alte AU Siegel des TÜV Wolfenbüttel - und hielt den Tankrüssel voll rein, bei 34,96 l stoppte die Tankanzeige an der Säule. Nach der Tankung war der Tank für 1102 km gut!

Nach 824 km ist ein Verbrauch von insgesamt 34,96 l bei einem Tankvolumen von 45 l herausgekommen. Der Wagen zeigte gestern beim Tanken noch den Willen, bei gleicher Behandlung nochmals für 162 km zur Verfügung zu stehen. Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 4,24 l auf 100 km. Hyundai-Werksangabe: 3,4 -> 3,9 L/100 km

Es war Anstrengend, aber ein tolles Gefühl, das mehr als glücklich macht.

Auf ein Neues!

Ganz wichtig ist: Man(n) muss sich auf das Auto einlassen!

Vielen Dank!

Euer Jürgen "Al Mundy" Mundrziewski

Ansprechpartner

Hr. Holger Bormann
Verkaufsleiter

E-Mail
h.bormann@autohaus-bormann.de

Telefon:
05331 96 10 0

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